Stoppt die bindung des Schweizer Franken an den Euro

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Was passiert mit dem Schweizer Franken und weshalb schauen wir zu wie er zerstört wird?
Hallo zusammen
Soweit ich mich erinnere, haben wir (das Schweizer Volk) am 4. März 2001 mit einer Volksabstimmung demokratisch über den Euro Beitritt gewählt und ein deutliches nein erzielt. (zum Glück)
Doch irgendwie habe ich das Gefühl das unsere Schweiz nach und nach auch zur Euro gehört, ohne dass wir das realisieren. Bis vor kurzem dachte Ich, das wir das Volk einen gewissen Stolz für unser Land haben und wir in einer Demokratie leben mit Transparenz nicht?
Irgendwie spüre und merke ich langsam, dass meine Mitmenschen gar nicht kapiert haben was die letzten paar Tage so abging. Es scheint allen egal zu sein und oder es interessiert uns gar nicht, (was ich mir fast nicht vorstellen kann) oder wir sind alle so dermassen abgelenkt von anderen Ereignissen, das niemand was dagegen unternimmt!
Doch jetzt ist es soweit, die EU begrüsst als jüngstes Mitglied unsere Schweiz, ohne zu wissen gehören wir jetzt praktisch auch zur EU!
Wie wir alle mitbekommen haben sinkt der Wert des Euros stätig seit der Einführung dieser Währung. Gut das der Wert des Schweizer Frankens kontinuierlich gleich blieb, bis vor einem Monat als der Euro im Vergleich zum Schweizer Franken viel tiefer war und unsere Wirtschaft gefährdete, d.h der Schweizer Tourismus sowie der Export hatte daran zu beissen und war für kurze Zeit leicht bedroht! Einige konnten auch davon profitieren.
Hier nochmal (meine Erläuterung) für alle die es bisher noch nicht so gesehen haben:
Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Philipp Hildebrand, hat am vorletzten Dienstag einen Mindestkurs für den Franken von 1,20 gegenüber dem Euro festgelegt. Zur Durchsetzung des gesetzten Kurszieles sei die SNB bereit, unbeschränkt Devisen zu kaufen. Unbeschränkt ist ein grosses Wort, denn es sind Billionen von Euros und Dollars im Umlauf, die man unmöglich aufkaufen kann. Damit ist das Schicksal des Frankens mit dem Euro verbunden, wie wenn man sich an einen Ertrinkenden klammert und dadurch gemeinsam untergeht!
Die SNB hat damit ihren Selbstmord eingeleitet und die Zerstörung des Schweizer Franken dazu. Niemals hätte man im Alleingang ein unteres Kurslimit für den Euro verkünden dürfen und damit die Anbindung an den Euro, koste es was es wolle. Ereignisse und Entscheidungen ausserhalb der Kontrolle der Schweiz bestimmen jetzt die Finanzpolitik des Landes. Ein unmöglicher Zustand der sofort korrigiert werden muss!
Exporteure und Tourismusindustrie mögen die Euro-Anbindung begrüssen, doch zu welchem Preis für uns alle?? Gewinnausschüttungen an die Kantone wird jetzt länger auch nicht mehr passieren, obwohl diese Einnahmen bereits in die Budgets eingeplant sind, d.h. der Fehlbetrag wird durch Steuererhöhungen kompensiert werden müssen. Einkommens und Vermögensvernichtungen gekoppelt mit einer Steuererhöhung, vielen Dank für die zukünftige Verarmung der Schweiz.
Der Euro fällt auseinander und damit jetzt auch der angebundene Franken. Die schlechten Nachrichten über die Eurozone reissen nicht ab. Kein einziges Problem wird gelöst und die Verschuldung steigt stetig weiter. Auch die Wirtschaftsaussichten für Deutschland trüben sich immer mehr ein und der Euromotor steht vor einer Rezession.
Was die SNB hier macht ist wie bei einem Pokerspiel. Sie ist mit dem Vermögen der Schweiz „all in“ gegangen und setzt alles auf den Tisch. Sie ist das grösste finanzielle Risiko in der Geschichte der Schweiz eingegangen. Bei den grosskalibrigen Spielern auf der anderen Seite des Tisches kann die SNB unmöglich mithalten und wird den Pot verlieren. Phillip Hirnverbrannt sollte wegen diesem Irrsinn und Landesverrat sofort abgesetzt und verhaftet werden.
Es widerspricht Sinn und Geist der Verfassung und dem Wesen der direkten Demokratie, wenn fundamentale wirtschaftliche Entscheidungen dem demokratischen Prozess entzogen werden.
Die Aktion der SNB wird in die Geschichte der Schweiz eingehen. Aber nicht wie viele Experten jetzt sagen, als richtiger Schritt um die Wirtschaft zu retten, sondern als Beginn des Endes des Schweizer Franken und damit auch der Schweiz selber!
Wer sich dagegen äussert und protestiert, steht wirklich für die Unabhängigkeit der Schweiz ein. Nur einzelne Stimmen wagen die Wahrheit zu sagen, wie SVP-Nationalrat Alfred Heer der meint, die Schweiz gebe ein Stück Unabhängigkeit auf. "Das ist der EU-Beitritt durch die Hintertür. Der Personenfreizügigkeit und Schengen-Dublin folgt jetzt noch eine halbe Währungsunion.“
Mein persönlicher Nationalstolz hält sich in Grenzen, doch sogar mir fällt auf das da was im gange ist, dies stört mich auch sehr. ein weiteres Stück Schweiz geht damit verloren und nämlich eines der wichtigsten überhaupt. Wir alle schauen zu und begrüssen das auf eine Art noch. dank den Medien.hallo wir müssen erwachen, unsere Augen aufmachen, uns informieren was da genau passiert und uns dagegen wehren, reagieren solange wir noch können!
Wahlen hin oder her, ich denke wir sollten uns jetzt momentan auf das wesentliche konzentrieren, nämlich für die Zukunft einer freien unabhängigen Schweiz so wie wir sie kennen und uns nicht ablenken lassen so wie es gerade passiert!
I.S.

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Informationen

2011-09-17 01:12:38Zugefügt am:

vor 8 Monaten 

Simon Imoberdorf Von:

Internationale Politik In:


Petitions - Empfänger:
Bundesrat


Offizielle Befürworter der Petition:
Ich selber sisttwo@hotmail.com

 

Tags

euro, krise, landesverrat, nationalbank, schweiz, unabhängikeit

 

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